Alles auf einen Blick
In Gastronomie und Handel kommt es häufig zu herausfordernden Situationen: unzufriedene Kundschaft, Konflikte zwischen Gästen, verbale Angriffe oder sogar Bedrohungen. Wer hier souverän handelt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch das Arbeitsumfeld und das Image des Unternehmens.
Dieses Deeskalationsseminar Gastronomie und Handel vermittelt praxisnahe Methoden zur Deeskalation und behandelt auch die rechtlichen Rahmenbedingungen:
Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen nach BGB, StGB und StPO („Jedermannsrechte“)?
Welche Grenzen sind zu beachten?
Welche waffenrechtlichen Aspekte spielen im beruflichen Alltag eine Rolle?
Die Teilnehmenden erhalten damit Handlungssicherheit im öffentlichen Raum im Spannungsfeld zwischen Kommunikation, Eigenschutz und rechtlichen Vorgaben.
Nach der Weiterbildung sind Sie in der Lage:
– Konflikt- und Eskalationsdynamiken im öffentlichen Raum (speziell Gastronomie und Handel) zu verstehen
– Deeskalierende Kommunikations- und Körpersprachtechniken sicher anzuwenden
– Stress- und Bedrohungssituationen professionell zu bewältigen
– Rechtliche Handlungsmöglichkeiten (u. a. Notwehr, Nothilfe, Jedermannsrechte) zu kennen und rechtssicher anzuwenden
– Waffenrechtliche Grundlagen und deren Grenzen im beruflichen Kontext einzuordnen
– individuelle Handlungsstrategien in praktischen Rollenspielen zu trainieren
Trainer mit Expertise:
Ihr Trainer ist Daniel Szirtesi.
Dauer und Abschluss
Die Veranstaltung umfasst insgesamt 16 Unterrichtseinheiten.
Sie erhalten nach Beendigung des Seminars und einer Anwesenheit von mindestens 80 Prozent eine Teilnahmebescheinigung.
Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ist die IHK verpflichtet auf Anbieter hinzuweisen. Diese finden Sie unter anderem im Weiterbildungs-Informations-System (WIS).
- Einführung in Konflikt- und Eskalationsdynamiken
- Grundlagen der Deeskalation: Kommunikation, Körpersprache, Selbstsicherheit
- Rechtliche Aspekte:
- Jedermannsrechte in Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Strafgesetzbuch (StGB), Strafprozessordnung (StPO) unter anderem Festnahmerecht, Notwehr, Nothilfe
- Handlungsspielräume und Grenzen für Mitarbeitende in Gastronomie und Handel
- Waffenrechtliche Möglichkeiten und deren Beschränkungen
Tag 2:
- Rollenspiele zu realistischen Szenarien aus Gastronomie und Handel
- Gruppenarbeiten und Fallbesprechungen mit rechtlicher Reflexion
- Präsentation individueller Handlungsstrategien
- Feedback und Transfer in den Arbeitsalltag